Zur Person

Lebenslauf

 

Beruf

 

 

Hobby

Menschen, die mich näher kennen, behaupten oft, ich hätte meinen Beruf zum Hobby gemacht. Richtig daran ist, dass mir wenig Zeit zur Entspannung bleibt. Von der wenigen Freizeit investiere ich dann einen nicht geringen Teil in die kommunalpolitische Arbeit.
 
Für die tägliche Portion Sauerstoff sorgen die Spaziergänge mit unserem Berner Sennenhund „Elmo“. Eigentlich gehört er unserem Sohn. Da Christopher aber wegen seines Studiums nicht so sehr um das Tier kümmern kann, bleibt diese Aufgabe an den Eltern hängen. Ein Gutes hat es: Elmo sorgt für ein Minium an Bewegung und scheucht mich manchmal mit Beharrlichkeit vom Schreibtisch auf.
Außerdem fahre ich gerne mit dem Rad. Seit es Elmo gibt, wird das für größere Unternehmungen schwierig. Als Berner Sennenhund ist er für stundenlanges Laufen nicht geeignet und so müssen die Fahrten kürzer ausfallen oder ein Familienmitglied bleibt als „Hundebetreuer“ zurück. Vielleicht gelingt es uns aber noch, Elmo zu bewegen in einen Fahrradanhänger zu steigen, der schon lange auf ihn wartet. Dann ließen sich auch große Touren wieder planen, wie Passau – Budapest, Magdeburg – Prag etc.
Schon seit frühester Jugend habe ich mich für das Fotografieren interessiert. Die Zeit hat aber bis heute nicht ausgereicht, um das Auge wirklich zu schulen. Die Digitalisierung hat hier dennoch segensreich gewirkt, weil ich jetzt häufiger auf den Auslöser drücke und die Fehler gleich beurteilen kann. Soweit mir Zeit bleibt, will ich mich in den nächsten Jahren hier den Themen Makro- , Panorama- und HDR-Fotografie zuwenden.
 
 

Politischer Werdegang

 
1982 bin ich Mitglied der Liberalen Demokraten geworden. Dabei handelte es sich um den abgespaltenen Teil der Linksliberalen in der FDP, die die Beendigung der „sozial-liberalen“ Koalition unter Helmut Schmidt nicht mittragen wollten.
Über diese Parteizugehörigkeit lernte ich weitere Menschen in Radevormwald kennen, die sehr unzufrieden mit der Politik und den politisch Handelnden Anfang der 80er Jahre in Radevormwald waren. So kam es dann zur Gründung der „Alternativen Liste Radevormwald“ als einer freien Wählergemeinschaft“. Die erste in Radevormwald. Sie erreichte 1984 mehr als 6% und zog mit 2 Sitzen in den Stadtrat ein. Seit dieser Zeit ist die AL ständig im Rat der Stadt vertreten gewesen.
Gegen Ende der 80er Jahre bin ich dann aus der Partei der Liberalen Demokraten ausgeschieden. Innerhalb des politischen Parteienspektrums gelang es ihr leider nicht, sich aus dem Schattendasein zu befreien. Seit dieser Zeit gehöre ich keiner Partei mehr an und bewerbe mich heute als „Unabhängiger Kandidat“ für das Amt des Bürgermeisters.
1987 wurde ich Mitglied des Stadtrates und bin es bis heute geblieben. Ich habe in fast allen Fachausschüssen mitgearbeitet und war von 1994 – 1999 Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses.
In der Zeit von 1994 – 2004 habe ich die Fraktion der Alternative Liste geleitet.
Angeregt durch den Bürgerantrag und das Bürgerbegehren zur Erhaltung des „aquafun“ habe ich mich mehr mit den Fragen von „direkter Demokratie“ beschäftigt und bin Mitglied des Vereins „Mehr Demokratie“ geworden. Inzwischen bin ich davon überzeugt, dass in vielen Fällen unsere „parlamentarische Demokratie“ zu Fehlentwicklungen führt. Deshalb habe ich versucht mitzuhelfen, das Kommunalwahlgesetz in NRW zu verbessern. Dafür habe ich mit Freunden aus der AL Unterschriften gesammelt. Leider ist das Bürgerbegehren von den "großen" Parteien im Landtag abgelehnt worden! Aber das kennen wir in Radevormwald ja zur Genüge!